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ARTISTS | DETAILANSICHT

Neonlight

Neonlight, das Leipziger Produzentenduo (Tobias Jakubczyk und Jakob Thomser), ist, seit dem es im Sommer 2008 komplett nach Leipzig umgesiedelt ist, immer mehr zum Bestandteil
der hiesigen Drum and Bass Szene geworden. Mit zahlreichen physischen
und digitalen Releases haben sich beide, vor allem außerhalb von Deutschland,
einen Namen gemacht.

Nach ihren ersten Releases (2007-2008) unter ihren damaligen DJ-Namen Nize5ive & Pitch'n'Sulphur haben sie Ausschau nach einem neuen Projektnamen gehalten,
da die ursprünglichen Namen neben der recht eigenwilligen Schreibweise zum einen zu lang waren und zum anderen auch häufiger für Verwirrung, was die Anzahl der Mitwirkenden anbetraf, sorgten.
Recht unspektakulär wirkend, entdeckten sie zufällig in einer Zeitschrift das Wort "Neonlight". Für sie war recht schnell klar, dass dieser Name wie die Faust auf's Auge passt. In Bezug auf ihre Musik spiegelt es den Kontrast von dunklerem Drum and Bass und "fluffigem Gedudel" ("manche nennen es auch Melodien") wider.

Tobias, welcher am 19.03. Neonlight bei Jump'n'Rumble vertreten wird, hatte schon seit früher Kindheit mit Musik zu tun. Nicht ganz unfreiwillig spielte er fünf Jahre Klavier und legte somit unbewusst den ersten Grundstein für seine spätere Leidenschaft.
Nach einigen Versuchen mit einfachen Sequencern (Musikeingabeprogrammen) fanden sich die beiden 2003 als Produzententeam zusammen. Da es nur selten möglich war zusammen an Tracks zu arbeiten, ging es in den ersten Jahren nur schleppend voran.
Einen Schub gab es 2007 durch das erste Release auf dem Berliner Label No!Breaks.
Ab diesem Zeitpunkt setzten sie mehr daran, regelmäßiger zum gemeinsamen Produzieren zu kommen.
Mit dem Zuzug nach Leipzig war das Duo somit das erste Mal wirklich vereint und konnte seitdem zahlreiche Produktionen fertigstellen, welche alle ihren Weg in die Plattenläden und Downloadstores fanden.

Giulia: "Viele D'n'B DJs machen ihre ersten DJ-Erfahrungen mit HipHop-Musik. War es bei dir ähnlich und wie bist Du zu Drum and Bass gekommen?"
Tobias: "Ja, das kann man schon so sagen. 1998 habe ich meine ersten Hip Hop Scheiben gekauft. Kurze Zeit später kamen dann noch Breakbeatplatten dazu. Um 2000 zeigte mir Jakob dann seine ersten Drum and Bass Schallplatten und ich konnte zu diesem Zeitpunkt
nichts damit anfangen. Circa ein Jahr später bestellte ich dann meine ersten Dnb 12inches."

Giulia: "Seit 2011 werdet ihr nun auch international gebucht. Wie kam es deiner Meinung nach dazu?"
Tobias: "Ich denke, die Kombiantion aus guten Releases auf namenhaften nationalen wie internationalen Labels (Trust In Music, Bad Taste, Red Light, Prspct) und der DJ-Support von Szenegrößen wie Dieselboy, Bad Company, Black Sun Empire und State Of Mind, um nur einige zu nennen, verschaffte uns auch Gehör bei Veranstaltern über die Grenze Deutschlands hinaus."

Giulia: "Was bedeutet Musik für Dich?"
Tobias: "Man kann es neben Essen, Trinken, Schlafen und den Kontakt mit einigen sehr wichtigen Mitmenschen als fünftes Grundbedürfnis bezeichnen."

Giulia: "Was macht ein Musikliebhaber wie Du, wenn er sich nicht mit Musik beschäftigt?"
Tobias: "Ich treffe mich mit guten Freunden, um zu Populärmusik in Diskotheken zu tanzen, verfalle wie so viele hin und wieder den Untiefen des Internets und studiere Sportwissenschaften."

Giulia: "Wie würdest Du einem Tauben eure Musik beschreiben?"
Tobias: "Ich würde auf ein Blatt Papier "BUMM TSCHAK, BUMM TSCHACK" schreiben und ihm zeigen, wie ich dazu tanzen würde. Ich glaube er würde sehen, dass es ziemlich tüchtig zur Sache gehen kann."

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NEONLIGHT Mix 17.01.2011